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Die 8same aktion ist eine Gruppe von Menschen aus verschiedenen Kontexten, die anti-hierarchische  (queere, feministische, anarchistische, anti-rassistische…) Politiken mit  Achtsamkeit verbinden wollen. Dadurch wollen wir lernen, gewohnheitsmäßige Reaktionsweisen, normative Gedanken und dualistisches Denken zu überwinden.

Achtsamkeit ist ein Bewußtseinstraining, das uns hilft, im Hier und Jetzt präsent zu sein, statt uns in unseren Konzepten, Emotionen und Identitäten zu verfangen. Gerade in politischen Kontexten ist das für uns von größter Wichtigkeit. In unseren Augen ist Achtsamkeit das Ende des instrumentellen und manipulativen Denkens und hat damit ein geradezu revolutionäres Potential. Leider hat sie ebenso das Potential, sich stromlinienförmig an die kapitalistische Gesellschaftsordnung anzupassen: Wer genug Geld hat, kann sich Meditationskurse leisten, die eine Linderung des Schmerzes versprechen, der zwangsläufig aus einer Weise des Lebens resultiert, die alles in die Kategorien des Produzierens und Konsumierens von Waren einordnet. Sogar unser eigenes Selbst wird dabei zur Ware, die es stets zu optimieren und neu zu vermarkten gilt. Das Versprechen, dass wir durch das Kaufen solcher „Achtsamkeitsprodukte“ auch in einem destruktiven System das persönliche Glück erlangen, erinnert an die Versprechen in Auto- oder Duschgel-Werbungen – und ist ähnlich wie diese eine Illusion. Deshalb distanzieren wir uns von diesem Verständnis von Achtsamkeit. Stattdessen ist Achtsamkeit für uns eine Praxis, die uns hilft, destruktive Strukturen in der Welt und in uns selbst zu erkennen und zu überwinden ohne dabei auszubrennen.

Erreichen könnt ihr uns über die Emailadresse 8sameaktion[ät]riseup[punkt]net

8same aktion is a group of people who want to connect their political practice with the practice of mindfulness. By that we want to learn how to overcome habitual reactions, normative thoughts and dualistic thinking.

Mindfulness is a training of consciousness which helps us being present in the Here and Now instead of being trapped in our concepts, emotions and identities. Especially in our political contexts this seems to be very important to us. From our point of view mindfulness is the end of instrumental and manipulative thinking and even has a revolutionary potential.
Of course, there is also the potential of mindfulness to adapt perfectly to capitalism: the person, who owns a load of money, is for example able to afford classes of meditation, which most of the time promise helping live through stress- and harmful days. Those days follow from a way of living, which categorizes everything in the way of producing and consuming goods. Also, our own self can become a good, all the time ready to optimize and sell again. The promise to find personal fulfillment by buying these “products of mindfulness” is very similar to the promises of car commercials or anything like that – alike, they are an illusion.

Because of that, we want to distance ourselves from this idea of mindfulness. Instead, mindfulness means a practice which helps us to recognize and overcome destructive structures in ourselves and in the world. And this without burning out.

You can mail us here: 8sameaktion [ät] riseup [dot] net

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