Endlager Gorleben: Sie bauen immer noch!

Im November hatte Röttgen angekündigt, es gebe bei der Suche nach einem Endlager für 29 000 Tonnen hoch radioaktiven Müll quasi eine weiße Landkarte und keine Tabus. Als Vergleichsstandort bleibt Gorleben erhalten, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen am Abend nach dem Treffen. Gorleben wird also nicht herausgenommen. Er habe aber bereits vor zwei Wochen angewiesen, dass im künftigen Erkundungsbereich 3 des Bergwerks vorerst keine Strecken aufgefahren und keine Tunnel für die Grubenfahrzeuge gebaut werden. Mit diesen Arbeiten sei bislang aber noch gar nicht begonnen worden, heißt es in einer Meldung der dapd. In dem betreffenden Bereich des Salzstocks werde bisher vor allem gebohrt. Diese Arbeiten gingen jedoch weiter.

Eine Analyse der vom BfS veröffentlichten Erkundungsarbeiten zeigt ebenfalls keinerlei Hinweise darauf das überhaupt irgendwelche Arbeiten eingestellt wurden. Es wird weiter gebohrt, gesprengt, Salz aufgefahren, erkundet und vermessen wie eh und je.

Weitere Infos unter: http://www.gorleben365.de/

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